Firmengeschichte

Firmengründer Heinrich Brinkmann

Im Jahr 1932 entschloss sich Heinrich Brinkmann, die Kohle von nun an nicht mehr mühselig als Bergmann zu Tage zu fördern. Er wagte den Schritt in die Selbstständigkeit als Kohlenhändler. Mit seinen treuen Pferden, Helga und Roland, fuhr er in der nächsten Zeit die Kohlen aus.

Aus der reinen Kohlenhandlung entwickelte sich nach und nach ein kleines Fuhrunternehmen, zu dem schon bald ein LKW (Hansa Lloyd) gehörte.

Alter Fahrzeugbrief

Die Entwicklung wurde 1939 mit Beginn des 2. Weltkrieges abrupt gestoppt. Der LKW wurde zur Versorgung der Bevölkerung im Altkreis Tecklenburg verpflichtet und transportierte darauf hin alles Mögliche, wie z. B. Kartoffeln, Äpfel, Kühe, Schweine und sonstiges Vieh. 1943 sollte Heinrich Brinkmann mit samt seinem Fahrzeug eingezogen werden. Als aber in Münster der schlechte Zustand des LKW bestätigt wurde, schickte man ihn wieder nach Hause.


Nachdem die schlimme Zeit dann doch irgendwann überstanden war, schaute man ab 1945 wieder langsam nach vorne. Man lieferte die Kohle aus mit Allem, was irgendwie noch fuhr. Alte LKW standen als Ersatzteilspender auf dem Hof.


Als 1948 der älteste Sohn Karl-Heinrich aus russischer Kriegsgefangenschaft heimkehrte, entschloss man sich, einen neuen LKW anzuschaffen, um wieder zuverlässig liefern zu können.

altes Goliat Dreirad

1949 wurde ein Goliath Dreirad für Lieferungen im nahen Umkreis angeschafft. 1951 wurde dann ein neuer Mercedes LK 3500 gekauft. Dieser Wagen war erstmals mit einem hydraulischen Dreiseitenkipper ausgerüstet. Damit hatte das Abladen bzw. Abschaufeln von Hand ein Ende.


1956 kam ein zweiter Mercedes LK 4500 dazu. Neben Kohle wurden jetzt auch Baustoffe, Baumaterialien und Schüttgüter aller Art gefahren.


1961 kam der erste Kurzhauber, ein LK 322 in den Fuhrpark. Jetzt fuhr man sogar mit Anhänger bis nach Köln zur Brikettfabrik.


Mitte der 60er Jahre wurde klar, dass der Absatz von Kohle immer rückläufiger wurde. Das billigere Heizöl und dessen praktischere Anwendung ließen viele Kunden umdenken. Man versuchte den Einstieg ins Heizölgeschäft. Dieser Geschäftszweig wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgegeben.


Jetzt konzentrierte man sich verstärkt auf Baustellenverkehr und Schüttgütertransporte.

Hans-Jürgen Brinkmann

1966 zog sich Heinrich Brinkmann aus dem Geschäft zurück und übergab es an seinen jüngsten Sohn Hans-Jürgen, der die Firma weiter ausbaute.


1969 wurde der erste Allradkipper angeschafft, ein LAK 1113 von Mercedes Benz.

alter MAN 10.215 mit Ladekran

1972 kaufte Hans-Jürgen einen MAN 10.215 mit Ladekran. Von nun an fuhr er für das Betonwerk Kaselith in Mettingen Betonteile und –decken.


1973 kam ein MAN 19.212, der erste Dreiachsallradkipper, in den Betrieb.


Am 16.11.1977 verstarb der Firmengründer Heinrich Brinkmann 78jährig.


Gegen Anfang der 70er Jahre wurde der Kohlenhandel endgültig aufgegeben.


1991 übernahm Hans-Jürgen die Fa. Paul Look Transporte aus Rheine-Mesum. Dadurch vergrößerte sich der Fuhrpark um drei Iveco Allradkipper.


1999 wurde der erste Sattelkipper angeschafft und damit ein neues Standbein gegründet.


Zum 01.10.2004 übergab Hans-Jürgen, der bis zu seinem Tode am 30.06.2008 Gesellschafter der Firma blieb, die Leitung dem ältesten Sohn Frank.


2002 und 2006 erfolgte die Anschaffung weiterer Sattelkipper, so dass der Fuhrpark insgesamt 10 Fahrzeuge zählte.


Aufgrund der schlechten Wirtschaftsjahre 2008 und 2009 verkleinerte sich der Betrieb auf 8 Fahrzeuge.


2010 wurde ein weiterer Sattelkipper im Tausch eines Dreiachsallradkippers angeschafft.


2011 erwarb Frank einen Tieflader. Von nun an können auch Transporte von Baumaschinen bzw. diverse Spezialtransporte angeboten werden.


So besteht der Fuhrpark derzeit aus 4 Dreiachskippern mit je einem Tandemanhänger, 4 Sattelkippern und einem Tieflader.